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Nehmen Sie sich ruhig ein Vorbild – am besten ein Gutes!

Sie erhalten bei mir die Möglichkeit, Videos und Kursaufzeichnungen von verschiedenen erstklassigen Horsemen zu studieren und damit Ihr Wissen aus dem Unterricht zu vertiefen.

Je nach Reitweise dürfte das Angebot unterschiedlich ausfallen. Reitweisenübergreifend habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit diesen Pferdemenschen gemacht:

Steve Halfpenny

Steve Halfpennywww.silversand.com.au und  http://www.silversand.de
Von Steve darf ich nun schon über zehn Jahre lernen und keineswegs gehen ihm je die Ideen aus. Er hat einen wichtigen Charakterzug einer erfolgreichen Trainerpersönlichkeit in sich verankert: auch er bildet sich immer weiter. Seine persönliche Stärke ist die individuelle Arbeit mit zwei- und vierbeinigen Schülern, bei der er eine unerschütterliche Gelassenheit ausstrahlt. Ich freue mich auch in 2010 wieder auf einen wunderschönen Kurssommer in Deutschland!

Philip Nye

Philip Nye...ist ein wichtiger Mentor für Steve Halfpenny und war ebenso wie dieser vor Jahren Parelli-Instruktor. Philip hat einen sehr natürlichen Ansatz in der Arbeit mit den Pferden und hat die emotionale Neutralität zu einer wahren Meisterschaft gebracht. Er hat den Kurs 2008 in Australien unter das Motto gestellt: „Becoming skilled in seeing and supporting and maintaining a path“, was soviel heißt wie „sich darin weiterbilden, (dem Pferd) einen Weg zu zeigen und ihm helfen, ihn zu gehen“. Sein Unterricht ist sehr wertvoll, allerdings ist er nur äußerst selten außerhalb von Tasmanien oder Australien anzutreffen... ;-)

Mark Rashid

www.markrashid.com
Mark ist ein weltbekannter Horseman und der Begründer der Idee des „passive leadership“, womit ich allein durch die Lektüre seiner Bücher schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe – der persönliche Kursbesuch war die Krönung dieser Erfahrung! Hier wird die Maxime „Pferde als Lehrer“ gelebt und bei sehr individuellem Einzelunterricht bekommt jedes Pferd-Reiter-Paar neue Impulse. Besonders wertvoll finde ich an Mark seine Verbindung aus Aikido und Horsemanship und seine Aussage, daß man auch die 23 Stunden des Tages, wo man möglicherweise nicht beim Pferd sein kann, an seinem Horsemanship arbeiten kann – ja! Führung ist nicht auf die Pferdewelt beschränkt...

Buck Brannaman

Buck Brannamanwww.brannaman.com
Kein Horseman hat mich je so tiefgreifend und eindeutig beeindruckt wie Buck. Schon nach der Lektüre seiner Bücher wußte ich genau, warum Steve so viel von ihm hielt. Bei seinem ersten Europabesuch 2008 hatte ich das große Glück, gleich in einem Rinderworkshop mitreiten zu können und das Erlebnis hat mich definitiv geprägt – zum Besseren für die Pferde, denn genau dafür gibt Buck seine Kurse. Das hat er von seinem Mentor Ray Hunt † mitbekommen, der leider im März 2009 verstorben ist (www.rayhunt.com).
Ebenso nachhaltig wirken weiterhin die unvergessenen Dorrance-Brüder †, Bill und Tom ( www.tomdorrance.com), die diesen Stil des Horsemanship zum Wohle des Pferdes, auf Grundlage von Vaquero Traditionen, begründet haben.

Und diese Grundlage gilt übrigens auch für Monty Roberts, der in der Nachbarschaft zu den Dorrances aufgewachsen ist – und glauben Sie bitte nicht, Monty sei das Vorbild für die Figur des Tom Booker im Buch und Film „Der Pferdeflüsterer“ gewesen! Das ist ein reiner Marketing-Schneeballeffekt. Der Pferde-Fachmann für Nicholas Evans war nämlich Buck Brannaman, der auch Robert Redford im Film gedoubelt hat und ihm das Lassowerfen beibrachte. Das kann man in Bucks Büchern nachlesen: „The Faraway Horses“ heißt in der deutschen Ausgabe „Pferde - mein Leben“ und erschien 2009 im Kosmos Verlag. Nächstes Jahr folgt die deutsche Ausgabe seines zweiten Buches „Believe“, was ich mit großer Freude für den Kosmos Verlag übersetzen durfte ;-) … der Arbeitstitel lautet „Vertraue dem Pferd“.

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interessante Links

Referenzen

"Wenn das auch ohne Führseil geht - wieso haben wir das bisher nicht so gemacht?"

- C.M., Teilnehmer beim Kurs "Pferde als Lehrer" im Rahmen des Wandelbarcamp, 12.09.09, Wil (CH)

"Energie folgt der Aufmerksamkeit - und genau das ist Eure Energie beim Führen."

- R.K.